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RiveMove bedeutet Sicherheit

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RiveMove bedeutet Sicherheit, bedeutet Raum. RiveMove ist die Freiheit, das Auto zu wählen, das Sie möchten oder das Sie haben können.

Was ist RiveMove?

Haben Sie schon einmal auf einer Reise neben einem oder zwischen zwei Kinderautositzen gesessen? Was passiert dabei? Sie sitzen nicht nur beengt, sondern Sie reisen obendrein auch NICHT SICHER.

RiveMove ist eine mit Kinder-Rückhaltesystemen mit Isofix-Verankerung oder ähnlichen Befestigungssystemen kompatible Vorrichtung, die eine Verschiebung der Kinderautositze um durchschnittlich 7 cm in Richtung Tür ermöglicht. Dadurch sorgen wir nicht nur für eine sichere Nutzung des mittleren Rücksitzes, sondern dank der verwendeten Technologie ERHÖHEN WIR DIE SICHERHEIT ALLER INSASSEN AUF DEN RÜCKSITZEN!

Wie verbessert RiveMove die Sicherheit?

RiveMove bedeutet Sicherheit. RiveMove erhöht die Sicherheit aller Insassen auf den Rücksitzen:

1. Bei Erwachsenen

Die Kinderautositze nehmen einen Teil der Sitzfläche des neben ihnen reisenden Erwachsenen ein, und die Gefahr eines Schleudertraumas oder einer ähnlichen Verletzung liegt im Falle eines Unfalls bei nahezu 100 %.

Bei einem Frontalzusammenstoß wird der Körper des Erwachsenen nach vorne geschleudert und vom Sicherheitsgurt aufgefangen. Bei der Rückwärtsbewegung stößt der Körper auf die Kinderautositze, die sich innerhalb seines Sicherheitsbereichs befinden. Auf diese Weise wird der Körper vorzeitig durch die Kinderautositze und nicht durch die Rücksitzlehne gebremst, was schwere Verletzungen oder sogar ein Schleudertrauma zur Folge haben kann.

Dank RiveMove kann der Erwachsene neben bzw. zwischen den Kinderautositzen reisen und dabei die gesamte Fläche seines Sitzes nutzen. Auf diese Weise wird seine optimale Sitzposition gewährleistet, damit sowohl der Sicherheitsgurt als auch die Kopfstütze im Falle eines Unfalls richtig zum Einsatz kommen.

2. Bei Kindern

RiveMove beseitigt die Drehwirkung

Im Falle eines Seitenaufpralls oder seitlichen Frontalzusammenstoßes kommt es an den Kinder-Rückhaltesystemen zu einer gefährlichen Drehwirkung. Der Kinderautositz dreht sich dabei in Richtung Tür, wobei das Kind aus seinem Sicherheitssitz geschleudert werden kann und der Kopf des Kindes sogar gegen das Fenster schlagen könnte.

Durch die Verschiebung des Kinderautositzes beseitigen wir den vorhandenen Freiraum zwischen der Türverkleidung und dem Kinder-Rückhaltesystem. So kommt es zwischen ihnen früher zum Kontakt und es wird verhindert, dass sich der Kinderautositz drehen kann und das Kind seinen Sicherheitssitz verlässt. Auf diese Weise wird die Anzahl der „Mikro-Aufprallwirkungen“ verringert, die das Kind im Rahmen des Unfalls erleidet.

RiveMove nimmt Energie auf

Durch die Kombination von RiveMove mit dem Kinder-Rückhaltesystem wird während des Aufpralls eine größere Energiemenge aufgenommen, als wenn allein der Kinderautositz verwendet wird. Dies wurde anhand von Aufpralltests nachgewiesen, die im Technologiezentrum von CSI Spa in Italien durchgeführt worden sind.

Durch Einsatz der RiveMove-Verankerung ergibt sich eine geringere und breitere maximale Spitze der Negativbeschleunigung, und daraus folgend sind die beim Aufprall auf das Kind einwirkenden Kräfte geringer und zeitlich besser verteilt.

Wir geben Ihnen ein konkretes Beispiel, indem wir einen Kontrollprüflauf mit einem Kinder-Rückhaltesystem und einen Test mit einer Kombination von RiveMove und Kinder-Rückhaltesystem vergleichen:

In den folgenden Grafiken ist zu sehen, dass die maximale Spitze der Negativbeschleunigung bei 3 ms im Kontrollprüflauf 63,85 g beträgt, während dieser Wert beim Einsatz eines Kinderautositzes in Kombination mit RiveMove auf 55,47 g sinkt.

Wenn wir die beiden Grafiken übereinanderlegen, wird deutlich, dass der Aufprall früher erfolgt, sich die Negativbeschleunigung anpasst und bessere Werte des Kriteriums der Kopfbelastung (HPC15) erhalten werden.

Beim Kontrollprüflauf beginnt das HPC15 bei 26,7 ms, während es im Test mit RiveMove bei 20,25 ms einsetzt.

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Was ist die Drehwirkung?

Hier wird grafisch dargestellt, wie sich der Kinderautositz beim Seitenaufprall auf der eigenen Achse in Richtung Tür dreht. Durch die Drehung schlägt der Kopf des Kindes gegen die Türverkleidung, wodurch es zu schwerwiegenden Hirnschäden kommen kann.

Wie nimmt RiveMove Energie auf?

Im Falle eines Aufprallunfalls ermöglicht die Geometrie der Vorrichtung RiveMove eine progressive kontrollierte Verformung, in deren Verlauf die beim Aufprall freigesetzte Energie aufgenommen wird.

testvergleich_mit_ohne_rivemove

Welche Prüfmethode hat CSI S.p.A. bei RiveMove angewandt?

Um die von der RiveMove-Verankerung gebotene verbesserte Sicherheit überprüfen zu können, sind die dynamischen Prüfungen und Crashtests in zwei Schritten durchgeführt worden:

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  1. Das zu prüfende Kinder-Rückhaltesystem wird in seiner üblichen Einbauposition und Form getestet (mit ISOFIX oder mit ISOFIX und Sicherheitsgurt BEI DEN GRUPPEN 2/3), um die biomechanischen Referenzwerte für das Kind (Dummy) zu erhalten.

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2. Im Anschluss an die Kontrollprüfläufe wird ein Test mit der installierten und um 70 mm verschobenen Vorrichtung RiveMove (RM70) durchgeführt. Das Kinder-Rückhaltesystem verbleibt mit dem ISOFIX-Befestigungssystem und dem Sicherheitsgurt in einer vom Original abweichenden Position verankert.

Wir von RiveKids stellen uns nicht damit zufrieden, dass der Kinderautositz die gesetzlich vorgegebenen Anforderungen erfüllt, sondern unser Ziel ist es, dass er zudem die biomechanischen Werte der Bezugsprüfung verbessert. Im Rahmen unseres Prüfkalenders sind insgesamt fast 100 Prüfläufe mit den Dummies Q10, Q6 und Q3 in Kinderautositzen der Gruppen 2/3 und 0/1 durchgeführt worden.

Welche Ergebnisse zeigten die Prüfungen mit RiveMove?

Wenn wir alle Ergebnisse der von uns durchgeführten über 300 statischen Tests und fast 100 dynamischen Prüfungen erläutern wollten, würde ein Artikel nicht ausreichen. Deshalb konzentrieren wir uns an dieser Stelle auf konkrete Fälle.

Im Rahmen der durchgeführten Prüfungen haben wir festgelegt, dass 18 davon der Zertifizierung dienen, von denen wir einen Auszug beifügen.

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Nachfolgend zeigen wir einige Beispielvideos für unsere Prüfungen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie hier weitere Videos auf unserem Youtube-Kanal.

  1. Prüflauf Frontalzusammenstoß:
  • Prüflauf Seitenaufprall:

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